Der Zugewinn ist die gleichmäßige Verteilung des Vermögens, dass während der Ehezeit „dazu“ gekommen ist. Das gilt übrigens nur für die Ehepaare, die keine abweichende Regelung getroffen haben.

Dafür schaut man sich an, wer wieviel Geld und sonstiges Vermögen am Tag der Eheschließung hatte und …

… wer wieviel Vermögen am Tag der Zustellung des Scheidungsantrags hatte. Alles was dazwischen lag, ist erst einmal egal.

Wie man den Zugewinn dann vom Prinzip ausrechnet, sehr ihr in den Slides mit einer Beispielrechnung.

Im echten Leben gibt es dann noch eine Liste 3.

Auf diese Liste schreibt ihr alles, was ihr geerbt oder geschenkt bekommen habt. Und mit Geschenk ist nicht der Schlips, die Reise und die hübsche Vase gemeint. Gemeint sind Geschenke, die über das normale Maß hinaus gehen, z.B. die 50.000 Euro von den Eltern für den Hauskauf. Im echten Leben muss man sich dann noch mit so schönen Dingen wie z.B. Kaufkraftausgleich und Ehegatteninnengesellschaften beschäftigen.

Urheber: Karola Rosenberg, Foto: AdobeStock